Neubauprojekt am Schulcampus biegt auf die Zielgerade

Stadt Meckenheim investiert in eine neue Schulzukunft - regional einzigartig

Andernorts stagniert der Schulausbau. Meckenheim dagegen investiert in die Zukunft. Für rund 126 Millionen Euro realisiert die Stadt ein Neubauprojekt am Schulcampus, das in der Region Maßstäbe setzt und vollends im Zeitplan liegt. Während der Abnahmeprozess für das Konrad-Adenauer-Gymnasium (KAG) bereits abgeschlossen ist und bei der Geschwister-Scholl-Hauptschule (GSH) voranschreitet, laufen parallel die Umzugsarbeiten auf Hochtouren, sodass mit Beginn des neuen Schuljahres 2026/2027 der Unterricht in beiden Neubauten aufgenommen werden kann. Stark darin eingebunden sind die Mitarbeitenden des städtischen Fachbereichs Gebäudemanagement und des Fachbereichs Verkehr und Grünflächen. Auch die Tätigkeiten an der benachbarten Parkgarage mit neuer Knotenpunktanbindung und an Teilen der Außenanlage finden ihren Abschluss, damit das Großprojekt nach den Sommerferien mit dem Abriss der alten Gebäude, dem Bau des kombinierten Aula-Mensa-Gebäudes und des Schulhofbereichs in die finale Bauphase einbiegen kann.

Zuvor gilt es, den Umzug vom Altbestand in die Neubauten voranzutreiben. Die aufwendige Organisation obliegt dem städtischen Fachbereich Bildung, Kultur und Sport. Die Durchführung übernimmt ein Umzugsunternehmen – tatkräftig unterstützt von der gesamten Schulgemeinschaft und von städtischen Kräften. So sind die Schulhausmeister der Campusschulen ebenso im Einsatz wie die Hausmeister aller Meckenheimer Schulen und der Jungholzhalle. Überdies bringen sich die Schulsekretärinnen und Schulsozialarbeiterinnen von KAG und GSH sowie die Damen der Mensa ein. Auch die Lehrkräfte der beiden Schulen sowie Mitarbeitende des Baubetriebshofes und der städtischen IT-Abteilung beteiligen sich mit großem Engagement am Umzug.

Den IT-Mitarbeitenden oblag unter anderem die anspruchsvolle Aufgabe, die komplette Netzwerkplanung und -installation umzusetzen. Die Netzwerkplanung wurde in weiten Teilen gemeinsam mit einem Meckenheimer IT-Dienstleister erarbeitet. Im Gymnasium ist die Netzwerkinstallation nahezu vollständig abgeschlossen, in der Hauptschule liegt sie in den letzten Zügen. Noch offen ist die Einrichtung der Computerräume, während die Telefonie schon vollständig funktionsfähig ist. Die Schulverwaltung testet die neue IT-Infrastruktur bereits im Echtzeitbetrieb. Die Lehrerschaft wird ab dem 24. August einbezogen. Sollte es zum Schulstart vereinzelt zu kleineren technischen Einschränkungen kommen, steht das IT-Team natürlich bereit, um etwaige Probleme umgehend zu beheben, damit der digitale Unterricht störungsfrei anlaufen kann.

Bild vergrößern: Die Beteiligten sitzen auf der Treppe im Foyer des Gymnasiums.
Zusammentreffen im lichtgefluteten Foyer des KAG, vorne von links: Bianca Lorenz (Technische Beigeordnete), Bürgermeister Sven Schnieber und Hans Dieter Wirtz (Erster Beigeordneter); hinten von links: Lukas Deußen (Projektleiter Team von Ten Brinke), Marcus Witsch (Leiter des städtischen Fachbereichs Verkehr und Grünflächen), Silvia Klemmer (Leiterin des städtischen Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport), Frank Ronstadt (Leiter des städtischen Fachbereichs Hauptverwaltung, IT und Bürgerservice), Andreas Satzer (Leiter des städtischen Fachbereichs Gebäudemanagement) und Bert Sluyter (Niederlassungsleiter von Ten Brinke).


Beim Umzug greifen viele Rädchen ineinander. So arbeiten beispielsweise bei der Demontage der technischen Ausstattung wie Beamer die IT-Mitarbeitenden mit den Hausmeistern Hand in Hand zusammen. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Einrichtung der Klassenzimmer und der Fachräume, die nach den neuesten Gesichtspunkten ausgestattet werden. So muss zum Beispiel neu geliefertes Schulmobiliar entgegengenommen und in die entsprechenden Räume verortet werden. Parallel läuft die Einführung der Campus-Hausmeister in die Gebäudetechnik, damit später ein reibungsloser Schulbetrieb gewährleistet ist. Besonders das moderne Amok-Alarmsystem sticht hervor und belegt, dass die Stadt Meckenheim gesteigerten Wert auf sichere Schulen legt.

Bei dem Neubauprojekt handelt es sich um das bisher größte Investitionsvorhaben der Stadt Meckenheim. „Und eine wahre Erfolgsgeschichte“, betont Bürgermeister Sven Schnieber. “In einer Zeit, in der viele Kommunen Schulbauprojekte verschieben müssen oder nicht rechtzeitig abschließen können, ist es außergewöhnlich, dass Meckenheim einen neuen Schulcampus dieser Größenordnung planmäßig und bislang im vorgesehenen Kostenrahmen realisiert. Ich darf als Bürgermeister die Früchte ernten, die meine Vorgänger gesät haben. Sie haben dieses Projekt gemeinsam mit Rat und Verwaltung mutig auf den Weg gebracht“, bekräftigt Bürgermeister Sven Schnieber.

Besonders hebt Schnieber die Leistung der städtischen Beschäftigten hervor: „Ich bin total stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen, die dieses gigantische Projekt zusätzlich zu ihren laufenden Aufgaben gestemmt haben. Mein besonderer Dank gilt unserer Technischen Beigeordneten Bianca Lorenz, die dieses gigantische Vorhaben mit hoher fachlicher Kompetenz, großer Beharrlichkeit und einer klaren Steuerung pünktlich und im vorgesehenen Kostenrahmen auf die Zielgerade geführt hat.“

„Bei einem Bauvorhaben dieser Größenordnung greifen unzählige Planungs- und Arbeitsschritte ineinander. Unser Anspruch war von Beginn an, eine hohe bauliche Qualität, verlässliche Termine und einen verantwortungsvollen Umgang mit den städtischen Mitteln miteinander zu verbinden. Dass die beiden Schulgebäude planmäßig zum neuen Schuljahr bezogen werden können und das Gesamtprojekt weiterhin im vorgesehenen Kostenrahmen liegt, ist das Ergebnis einer konsequenten Projektsteuerung und einer sehr engen Zusammenarbeit aller Beteiligten“, erklärt die Technische Beigeordnete Bianca Lorenz. Sie bedankte sich vor allem bei der konstruktiven Zusammenarbeit mit der Firma Ten Brinke.

Den Auftrag für die Umsetzung hatte das Generalunternehmen Ten Brinke erhalten. Das international tätige Projektentwicklungs- und Bauunternehmen war gemeinsam mit den Planungsbüros SSP AG und brandenfels landscape + environment als Sieger aus einem Teilnahmewettbewerb und einem EU-Vergabeverfahren hervorgegangen, nachdem der Rat der Stadt Meckenheim das Projekt einstimmig beschlossen und verschiedene Auswahlkriterien verabschiedet hatte.

Eine Fotoauswahl ist zusammengestellt auf www.facebook.com/meckenheimde