Meckenheim erinnert an die Reichspogromnacht

Gedenkveranstaltung am 9. November am Gedenkstein an der Prof.-Scheeben-Straße

Die Stadt Meckenheim lädt am Montag, 9. November, um 18 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung am Gedenkstein an der Prof.-Scheeben-Straße/Ecke Synagogenplatz ein. Anlass ist der 88. Jahrestag der Reichspogromnacht, in der vom 9. auf den 10. November 1938 jüdische Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser zerstört und in Brand gesetzt wurden. Auch jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Meckenheim waren von den damaligen sogenannten „Vergeltungsmaßnahmen“ betroffen.

Die Erinnerung an diese Ereignisse ist für die Stadt Meckenheim Aufgabe und Verpflichtung. Nach einer Ansprache von Bürgermeister Sven Schnieber tragen Schülerinnen und Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Gedichte und Texte vor. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Christina Eilers haben sie das Programm gestaltet, um an die Pogromnacht als Auftakt des Holocausts zu erinnern und das Gedenken wachzuhalten.

Nach der Kranzniederlegung durch den Bürgermeister sind alle Teilnehmenden eingeladen, in einem Schweigemarsch zum jüdischen Friedhof zu gehen. Dort findet die Gedenkveranstaltung ihren Abschluss.