Argumentieren im Nahost Konflikt
Differenzierung von politischer Kritik und Hassrede
In der öffentlichen Diskussion über den Nahost-Konflikt stoßen immer wieder emotionale und extreme Aussagen aufeinander. Aber: Wie kann man sich aktiv für einen produktiven, schlichtenden Diskurs einsetzen?
Ein Workshop dazu wird jetzt angeboten im Rahmen des Veranstaltungsprogramms 2026 der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“. In diesem wird der Herausforderung nachgegangen, wie man politische Kritik fundiert formuliert, ohne in Hassrede und antisemitische Stereotype abzurutschen. Historische und politische Vergleiche werden kritisch geprüft und Strategien für respektvolle und differenzierte Argumentation in hitzigen Debatten erarbeitet. Dabei wird auf praxisnahes Üben gesetzt: Interaktive Analyse von Aussagen, Diskussionstechniken und Argumentationsübungen werden mit dem Ziel eingesetzt, die eigene Position klar und überzeugend zu vertreten – ohne verletzend oder pauschalisierend zu werden.
Der Workshop mit Saskia Klemp M.A. findet am Mittwoch, 7. Oktober 2026, von 16 Uhr bis 19 Uhr, im Siegburger Kreishaus, Raum Agger, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, statt. Aus organisatorischen Gründen ist eine verbindliche Anmeldung beim Kreisarchiv, telefonisch über 02241 132928 oder per E-Mail gedenkstaette@rhein-sieg-kreis. ist erforderlich; die maximale Teilnehmerzahl sind 25 Personen.