Schützenjugend erhält Sonderpreis für Demokratieförderung
Auszeichnung beim Diözesanjungschützentag in Solingen-Wald
Große Freude bei der Schützenjugend der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf: Beim Diözesanjungschützentag des Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Diözesanverband Aachen im Solinger Stadtteil Wald wurde die Jugend am 21. Juni 2026 mit dem "Sonderpreis für Demokratieförderung" im Rahmen des Förderpreises „Kleiner Sebastian“ ausgezeichnet.
Den Preis nahmen Jungschützenmeister Christian Klein sowie die beiden Jugendsprecher Clara Klein und Luis Granderath stellvertretend für die gesamte Schützenjugend entgegen.
Mit der Auszeichnung würdigt die Jury insbesondere das vielfältige Engagement der Schützenjugend, demokratische Werte nicht nur zu vermitteln, sondern auch aktiv zu leben. Demokratie und Mitbestimmung gehören seit vielen Jahren selbstverständlich zur Jugendarbeit der Bruderschaft. Durch die jährliche Jugendversammlung, den gewählten Jugendvorstand sowie die Jugendsprecherinnen und Jugendsprecher werden Kinder und Jugendliche früh an Verantwortung und Mitgestaltung herangeführt.
Im vergangenen Jahr erhielt dieses Thema jedoch einen besonderen Schwerpunkt. So besuchte die Schützenjugend den Landtag Nordrhein-Westfalen, erlebte dort eine Plenarsitzung und tauschte sich mit dem heimischen Landtagsabgeordneten über politische Themen aus. Ein weiterer Höhepunkt war das Bürgermeisterfrühstück. Hier hatten die Bambini-, Schüler- und Jungschützen die Gelegenheit, Bürgermeister Sven Schnieber ihre Jugendarbeit vorzustellen, Fragen zu stellen und eigene Wünsche sowie Anregungen – etwa zu Schule, Freizeitangeboten und dem Leben vor Ort – einzubringen.
Neben der Demokratieförderung engagierte sich die Schützenjugend auch weiterhin sozial. So wurde unter anderem die erfolgreiche Kronkorkensammelaktion zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder fortgesetzt.
Dem Jugendteam der St. Sebastianus Schützenjugend Ersdorf-Altendorf ist es ein Anliegen jungen Menschen zu vermitteln, Verantwortung zu übernehmen, ihre Meinung einzubringen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Dass dieses Engagement nun mit dem Sonderpreis für Demokratieförderung ausgezeichnet wurde, freut die Jugendleiterinnen und Jugendleiter sehr.