Netzwerktreffen der Frühen Hilfen

Fachlicher Austausch in der Meckenheimer Jungholzhalle

Zahlreiche Fachkräfte und Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich der Frühen Hilfen haben in der Meckenheimer Jungholzhalle die Gelegenheit genutzt, Erfahrungen auszutauschen, neue fachliche Erkenntnisse zu gewinnen und bestehende Netzwerke weiter zu stärken. In den Mittelpunkt des 13. überregionalen Netzwerktreffens der Frühen Hilfen der linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis-Kommunen rückte „Herausforderndes Verhalten im Kleinkindalter“. Organisiert wurde das Netzwerktreffen von der Jugendhilfe der Stadt Meckenheim in Kooperation mit dem Jugendhilfezentrum für Alfter, Swisttal und Wachtberg, der Stadt Rheinbach und der Stadt Bornheim.

Bild vergrößern: Bürgermeister Sven Schnieber steht mit dem Mikrophon in der Hand auf der Bühne der Jungholzhalle.
Bürgermeister Sven Schnieber begrüßt die Teilnehmenden des 13. überregionalen Netzwerktreffens der Frühen Hilfen in der Meckenheimer Jungholzhalle.

Nachdem Bürgermeister Sven Schnieber begrüßt hatte, führten Tobias Haselbusch, Leiter der Familien- und Beratungsstelle in Rheinbach, und Dirk Polchow, Leiter der Familien- und Beratungsstelle Bornheim, in das Schwerpunktthema ein. Anschließend gab Sandra Gothsch von Kind im Mittelpunkt (K.i.Mi.) Bonn mit ihrem Fachvortrag „Jedes Verhalten macht Sinn – Strategien im Umgang mit herausfordernden Situationen bei Kindern“ wertvolle und praxisnahe Impulse.

Im Fokus des fachlichen Austausches stand das Verständnis kindlichen Verhaltens. Auch galt es, mögliche Ursachen und Hintergründe zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten für herausfordernde Situationen im Alltag zu entwickeln. Der Vortrag bot den Teilnehmenden zahlreiche Anregungen für ihre tägliche Arbeit. Zugleich regte er zu einem intensiven fachlichen Austausch an.

Das Netzwerktreffen verdeutlichte erneut die Bedeutung der engen interkommunalen Zusammenarbeit. Kurze Wege und der regelmäßige Austausch zwischen den unterschiedlichen Fachstellen und Institutionen sind wichtige Voraussetzungen dafür, Familien frühzeitig, passgenau und verlässlich zu unterstützen. Gemeinsam können die beteiligten Akteurinnen und Akteure Familien und ihre Kinder nachhaltig unterstützen und ihnen frühzeitig passende Hilfen anbieten, weshalb das nächste überregionale Netzwerktreffen der Frühen Hilfen bereits naht: im nächsten Jahr in Bornheim.