Der asiatischen Hornisse auf der Spur
Schulung von städtischen Mitarbeitenden im Rathaus
Die asiatische Hornisse stand im Mittelpunkt einer Schulung im Meckenheimer Rathaus. Mitarbeitende der Grünkolonne des Baubetriebshofes sowie des städtischen Ordnungsaußendienstes und -innendienstes ließen sich durch den Bienenzuchtverein Rheinbach über das bislang als invasiv geltende, zwischenzeitlich aber als hier etabliert eingestufte Insekt informieren. Eine gewinnbringende Veranstaltung, wie Bettina Wilms, Leiterin des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz, befand: „Die Schulung lieferte wertvolles Hintergrundwissen zum Erkennen der asiatische Hornisse und ihrer Nester, zu ihrem Lebenszyklus und bevorzugten Orten zum Nestbau sowie zum Verhalten beim Auffinden eines Nestes.“
Das Tier sei grundsätzlich nicht gefährlich, verteidige jedoch seine Nester hochaggressiv, erfuhren die Teilnehmenden der Schulung. Von der heimischen, unter Naturschutz stehenden Art unterscheidet sich die asiatische Hornisse durch folgende Merkmale: etwas kleiner, prägnante gelbe Füße sowie insgesamt dunkler mit einem gelben Streifen am Hinterleib. Bettina Wilms erklärte: „Eine Pflicht zur Bekämpfung der asiatischen Hornisse besteht nicht mehr. Sie kann jedoch zur Gefahrenabwehr geboten sein und wird empfohlen, um eine weitere Ausbreitung möglichst einzudämmen, da die heimische Hornisse und weitere heimische Insektenarten durch sie stark bedroht sind.“ Die Bekämpfung im öffentlichen Raum obliegt der Stadt Meckenheim, auf privaten Grundstücken den Eigentümerinnen und Eigentümern. „Hierfür sind aufgrund der großen und massiven Angriffsgefahr in Nestnähe immer fachkundige Personen zu beauftragen“, bekräftigte Bettina Wilms.