Nationalsozialismus
1934
Willy Linden löst den Rheinbacher Bürgermeister Joseph Wiertz als Ortsgruppenleiter in Meckenheim ab. Ihm folgt 1938 Johannes Spilles.
1936
Dr. Max Müller, Amtsbürgermeister Meckenheims, tritt in den Ruhestand. Der Beigeordnete und Fraktionsvorsitzende der NSDAP, Willy Linden, leitet das Amt kommissarisch.
1937
Matthias Meyer wird Bürgermeister.
1938
Während der Reichspogromnacht kommt es zu Ausschreitungen gegenüber jüdischen Mitbürgern. Das Mobiliar der Synagoge wird zerstört.
1942
Die 16 letzten jüdischen Bürger Meckenheims werden nach Osteuropa deportiert.
1945
Am 2. und 5. März wird Meckenheim durch Luftangriffe zum größten Teil zerstört. 255 Menschen sterben, unter ihnen auch Soldaten, Fremdarbeiter und Kriegsgefangene.