Meckenheim unter preußischer Herrschaft

1815
Am 5. April ergreift Preußen vom Rheinland Besitz. Meckenheim gehört nun zur Bürgermeisterei Adendorf.

1817
Meckenheim hat 1132 Einwohner: 1079 Katholiken, 52 Juden, 1 Protestanten.

1832
Die noch existierenden Teile der Stadtbefestigung werden abgerissen.

1835
Der Theologe Matthias Joseph Scheeben wird in Meckenheim geboren.

1848
Der Rentmeister Wilhelm Offermann beginnt mit der baumschulmäßigen Aufzucht von Bäumen. Es ist der Beginn Meckenheims als Stadt der Baumschulen, der Edelobstplantagen und der Rosen. Es sind besonders die Namen der Firmen Fey, Ley, Herr, Spilles, Wolber und Ruland, welche die Bezeichnung Meckenheims als Rosen- und Baumschulstadt bis in das 20. Jahrhundert hinein prägen.

1868
Die "Große Meckenheimer Karnevals-Gesellschaft" organisiert die Karnevalsfeiern.