Meckenheim unter französischer Herrschaft
1794
Franzosen besetzen das linke Rheinufer. Durch die Einführung der französischen Kommunalordnung verlieren Meckenheims Stadtrechte ihre Bedeutung.
1798
Am 28. Februar wird in Meckenheim ein "Freiheitsbaum" gepflanzt, der bereits vier Tage später zerstört wurde. Die Meckenheimer halten mehrheitlich "ihrem" Kurfürsten die Treue. Da der Stadtrat sich nicht bemüht, die Tat aufzuklären, wird er von den Franzosen abgesetzt. Der Ort gehört nun zum Canton Rheinbach im Rhein- und Moseldepartement. Neue Verwaltungseinheit wird die "Mairie Adendorf" zu der außer Adendorf noch Meckenheim, Altendorf, Ersdorf, Arzdorf, Fritzdorf, Klein Villip, Lüftelberg und Merl gehören.
1802
Meckenheim wird in den französischen Staat eingegliedert.