Stadtchronik - Die Kaiserzeit
1870
In Meckenheim leben 101 jüdische Mitbürger, die zum größten Teil Handel betreiben.
1880
Die Bahnstrecke Bonn-Euskirchen wird in Betrieb genommen, Meckenheim erhält einen Bahnhof.
1884
Drei Schwestern aus dem Mutterhaus der Franziskanerinnen in Olpe übernehmen die ambulante und stationäre Kranken- und Altenpflege in Meckenheim; sie eröffnen ebenfalls eine Kleinkinderbewahrschule sowie eine Nähschule.
1889
Das Langhaus der alten Pfarrkirche wird abgerissen und der Grundstein für eine neue Kirche gelegt.
1890
Am 24. Juli wird die neue Pfarrkirche eingeweiht.
1892
Das neue Rathaus wird am 15. August in der Bahnhofstraße bezogen.
1893
Eine Zuckerrübenkraut-Fabrik wird gegründet, es ist die heutige Grafschafter Krautfabrik.
1895
In Meckenheim werden 320 Häuser gezählt. Darin leben 1829 Menschen in 455 Haushalten; Katholiken 1694, Juden 109, Protestanten 26.
1900
Die Freiwillige Feuerwehr Meckenheim wird gegründet.
1905
In Meckenheim löst die elektrische Straßenbeleuchtung die Petroleum-Beleuchtung ab.
1914-18
61 Männer aus Meckenheim verlieren im Ersten Weltkrieg ihr Leben.