Neue Kita in Meckenheim

„Fritz & Frida“ nimmt zum 1. April die ersten Kinder auf

In Meckenheim wird in den Nachwuchs und die frühkindliche Bildung investiert. Das wird unter anderem am Siebengebirgsring sichtbar, wo direkt gegenüber dem Rathaus mit der Kindertageseinrichtung „Fritz & Frida“ eine neue Kita erwachsen ist. Während der Neubau Mitte Februar an die Trägerin, die Dibber gGmbH, übergeben wurde und die Außenarbeiten mittlerweile weitestgehend abgeschlossen sind, strebt die Inneneinrichtung ihrem Finale entgegen, sodass die Kita am 1. April ihren Betrieb und damit die ersten Kinder aufnehmen kann.

Bild vergrößern: Die Beteiligten des Vor-Ort-Termins stehen vor eine weißen Wand.
Vor-Ort-Termin in der Kita „Fritz & Frida“, von links: Angela Roeb – Dibber, Projektentwicklung Deutschland, Hans Dieter Wirtz – Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim , Niels Haske – Geschäftsführer Haske Bau, Bianca Lorenz – Technische Beigeordnete der Stadt Meckenheim, Thomas Ludwig – Jugendhilfe der Stadt Meckenheim, Arthus Rempel – Bauleitung Haske Bau und Anja Sager-Bothe – Dibber, Country Managerin.

„Fritz & Frida“ wurde durch eine Investorin, die Haske Bau GmbH, errichtet und von dieser an die Trägerin der Kita, die Dibber gGmbH vermietet. Das städtische Grundstück ist im Zuge eines Erbbaurechtsvertrages an die Investorin verpachtet. Die Kita umfasst sechs Gruppen und bietet Platz für bis zu 125 Kinder. Das komplett barrierefreie Gebäude ist von vorneherein so ausgerichtet, dass auf künftige Bedarfe kurzfristig reagiert werden kann, da fünf der sechs Gruppen im sogenannten Drei-Raum-Modell konzipiert sind. Zum Betriebsbeginn stehen in den verschiedenen Gruppenformen eine U3-Gruppe und eine Gruppe für Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt zur Verfügung. Zum 1. August folgen eine weitere Gruppe für Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt sowie eine reine Ü3-Gruppe (drei Jahre bis Schuleintritt). Im Herbst komplettieren dann zwei weitere Ü3-Gruppen das Angebot der Kita „Fritz & Frida“.

Bild vergrößern: Im Vordergrund steht ein Tisch mit Lego.
In der Kita „Fritz & Frida“ kann schon bald gespielt werden.

Die Kita wird von der Dibber gGmbH betrieben. Mit ihren norwegischen Wurzeln ist auch die Pädagogik skandinavisch geprägt. Die Trägerin versteht ihre Einrichtungen als einen Erfahrungs- und Lebensraum für Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintrittsalter. Das innovative und multiprofessionelle Kita-Team geht mit der ästhetisch gestalteten und hochwertigen (Lern-)Umgebung eine wertschätzende Symbiose ein. Laut Dibber gGmbH stehen die drei Lernprinzipien „Spielerisches Lernen“, „Interaktion“ und das „Meistern von Herausforderungen“ im Zentrum des Handelns und prägen den Alltag in den Einrichtungen. Die wichtigsten Bildungsbereiche im ganzheitlichen pädagogischen Handlungskonzept sind spielerisch durch die sieben Lernfreunde dargestellt, welche sich in bestimmten Funktionsräumen, Bildungsinseln und Lernwerkstätten widerspiegeln. Die Gestaltung der Gruppen- und Funktionsräume, in denen der Nachwuchs betreut wird, lehnt sich an das Alter und die Interessen der Kinder an. „Durch das Arbeiten in teiloffenen Gruppen und mit dem Situationsansatz können Lern- und Interessensbereiche selbst ausgewählt werden und dem Interesse jedes einzelnen Kindes entsprechende Impulse und Angebote gestaltet werden“, erklärt die Dibber gGmbH.

Seit 2003 wächst das Unternehmen stetig und betreibt mittlerweile mehr als 600 Einrichtungen mit skandinavisch geprägter Pädagogik in neun Ländern für über 40.000 junge Menschen. In der Bundesrepublik zählt Dibber inzwischen mehr als 30 etablierte Einrichtungen.