Gemeinsam für mehr Hitzeschutz in Meckenheim
Hitzeaktionstag am 11. Juni
Hitzeperioden und Extremtemperaturen werden auch in Deutschland zunehmend zur Herausforderung. Die gesundheitlichen Folgen sind oft unmittelbar spürbar. Davon besonders betroffen sind ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, chronisch erkrankte Personen sowie Menschen mit Pflegebedarf. Hitze kann den Kreislauf belasten, zu Flüssigkeitsmangel führen und bestehende Erkrankungen verschlimmern. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.
Im Rahmen des Hitzeaktionstages am 11. Juni stellt die Stadt Meckenheim Informationsmaterialien zum Thema Hitzeschutz zur Verfügung. Diese sind der städtischen Homepage sowie den Social-Media-Kanälen der Stadt zu entnehmen und werden unter anderem an Arztpraxen, Senioreneinrichtungen und weitere relevante Einrichtungen im Stadtgebiet verteilt. Die Materialien enthalten praktische Tipps, Hinweise und Empfehlungen.
„Der Schutz der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger gewinnt angesichts der zunehmenden Hitzebelastung immer mehr an Bedeutung. Mit dem Hitzeaktionstag möchten wir das Bewusstsein für die Risiken extremer Temperaturen schärfen und gleichzeitig praktische Handlungsempfehlungen vermitteln“, erklärt Bürgermeister Sven Schnieber.
Zu den wichtigsten Maßnahmen an heißen Tagen gehören:
- ausreichend trinken, auch ohne ausgeprägtes Durstgefühl,
- körperliche Anstrengungen in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen,
- Wohnräume möglichst kühl halten,
- direkte Sonneneinstrahlung meiden,
- leichte und atmungsaktive Kleidung tragen,
- Sonnenschutz verwenden,
- Warnzeichen für Hitzebelastung ernst nehmen,
- auf ältere Angehörige und Nachbarn achten.
Die Stadt Meckenheim forciert im Stadtgebiet den Hitzeschutz. Derzeit wird im Rahmen einer Bürgerbeteiligung eine Cooling-Spots-Karte erstellt, um öffentlich zugängliche Orte zu identifizieren, an denen sich Meckenheimerinnen und Meckenheimer sowie Besucherinnen und Besucher bei hohen Temperaturen ausruhen, aufatmen oder abkühlen können und Trinkwasser erhalten. Interessierte können noch bis zum 14. Juni unter folgendem Link teilnehmen: https://beteiligung.nrw.de/k/1024421.
Zudem stellen versiegelte Flächen Städte vor große Herausforderungen. Um dem entgegenzuwirken, nimmt die Stadt Meckenheim am Entsiegelungswettbewerb „abpflastern“ mit dem Ziel teil, versiegelte Flächen zurückzubauen und naturnah zu gestalten. Noch bis 31. Oktober können alle Bürgerinnen und Bürger gemeinsam für Meckenheim teilnehmen. Informationen sind auf der städtischen Homepage www.meckenheim.de unter „Stadtentwicklung“ sowie „Klima und Stadtgrün“ zu finden.
Im Sinne des Erhalts und der Schaffung von Grünflächen, die CO2 binden, sowie der Klimafolgenanpassung fördert die Stadtverwaltung eine fortschreitende Durchgrünung des Stadtgebiets. Dazu gehören (Ersatz-)Pflanzungen klimaresilienter Bäume und insektenfreundlicher Stauden. Neben der Schaffung eigener Blühwiesen unterstützt die Stadt Meckenheim auch bürgerschaftliches Engagement beim Entsiegeln von Flächen und dem Anlegen zusätzlicher Blühwiesen. Weiterhin erfolgt baulicher Hitzeschutz im Rahmen von Neukonzeptionierung und Sanierungen von städtischen Gebäuden. Aktuelle Bespiele sind die beiden Grundschulen in Merl sowie das Neubauprojekt am Schulcampus.
Weitere Informationen sind unter Hitze und Hitzeschutz sowie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes www.hitzewarnungen.de zu finden. Angebote in den sechs linksrheinischen Kommunen der Klimaregion Rhein-Voreifel gibt es auf der Homepage www.klima-rv.de unter „News & Events“ und „Sei dabei“. Interessierte können überdies dem städtischen Instagram-Account des Fachbereichs Verkehr und Grünflächen „meckenheim.bewegt“ folgen.