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Tag der Deutschen Einheit

Feierstunde der Stadt Meckenheim im Ratssaal

Meckenheim hat den Tag der Deutschen Einheit gefeiert. In einem Festakt im Ratssaal des Rathauses erinnerte Bürgermeister Holger Jung an die Ursprünge des Nationalfeiertages und würdigte die Leistung der Bürgerinnen und Bürger der damaligen DDR. Sie waren es, die durch eine gewaltfreie Revolution das SED-Regime und damit die Mauer am 9. November 1989 zu Fall brachten. Ebenfalls erinnert der Bürgermeister an den kürzlich verstorbenen Michail Gorbatschow, „ohne den die Wiedervereinigung Deutschlands wahrscheinlich nicht gelungen oder nur sehr schwer realisierbar gewesen wäre.“ In seiner Rede ging Jung auch auf die aktuelle weltpolitische Lage, den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und dessen Folgen ein.

Umrahmt von den musikalischen Einlagen des Saxophon-Trios Padafrage und den persönlichen Gedanken zum Einheitstag von Léon Höthker, Mitglied des Meckenheimer Jugendrates, sprach der Bürgermeister vor den Gästen von einem unverwechselbaren Nationalfeiertag, dem eine friedliche Bürgerbewegung in der DDR vorausgegangen war. „Am 6. Oktober gingen unglaubliche 150.000 Menschen auf die Straße und am 6. November 1989 forderten fast 500.000 Menschen Reise-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit. Das SED-Regime war am Ende, und für die Bevölkerung war das Erringen von Freiheit und Bürgerrechten wichtiger als Verzagtheit und Angst. Sie ließen sich nicht mehr einschüchtern vom Unterdrückungsapparat der Stasi. Der stolze Ruf ‚Wir sind das Volk‘ erklang auf den Straßen und Plätzen, um gegen die DDR-Regierung zu protestieren. Durch den späteren Austausch eines einzigen Wortes zu ‚Wir sind ein Volk‘ bekam der Demonstrationsruf eine weitreichende politische Tragweite“, so Jung.

Foto zeigt Bürgermeister Jung vor den Gästen im Ratssaal.
Bürgermeister Holger Jung rückte in seiner Rede Freiheit und Solidarität in den Mittelpunkt.

Wende, Auflösung der DDR als Staat und die Deutsche Einheit bedeuteten damals auch das Ende des Kalten Krieges. Europa begann zusammen zu wachsen. Doch das friedliche Miteinander bröckelt mittlerweile. „Frieden war für uns Deutsche selbstverständlich. Heute ist unsere Realität eine andere. Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in Europa. Russland ist in die Ukraine einmarschiert, was ohne jeden Zweifel einen Bruch des Völkerrechts und der europäischen Friedensordnung bedeutet. Was wir seit über sieben Monaten erleben müssen, ist ein Krieg gegen Zivilisten, ein Krieg zur Vernichtung eines freien und autonomen Staates.“ Jung nannte den Krieg Russlands gegen die Ukraine „einen tiefen Einschnitt in die europäische, ja in die Weltordnung“ – mit unmittelbar spürbaren Folgen für die Menschen in der Europäischen Union. Höhere Lebenshaltungskosten infolge der Inflation und drastisch gestiegene Energiebeschaffungskosten bestimmen den Alltag. „Wir müssen uns diesen schwierigen Herausforderungen aktiv stellen, gemeinsam, auf allen Ebenen an Lösungen arbeiten, diese konsequent umsetzen und uns gegenseitig helfen. Dann werden wir auch diese Situation, wie so viele zuvor meistern“, sagte der Bürgermeister. „Ich wünsche mir, dass in Krisenzeiten wie diesen für uns alle ein Schlüsselbegriff zählt: Solidarität."

Seine Zuversicht begründete Jung mit zwei historischen Ereignissen Meckenheims. Nach dem großen Brand 1787 hatten die damaligen Bürgerinnen und Bürger die Kraft, den Mut und die Unterstützung des Landesherrn, die Stadt wiederaufzubauen. Auch nach den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg dauerte es nicht lange und der Neuaufbau begann.

Holger Jung verlieh seiner Hoffnung auf eine bessere Zukunft Ausdruck. „Vertrauen wir in der Tradition der Wiedervereinigung in die Stärke unserer Demokratie. Ihre Zukunft liegt in der Hand einer jeden Bürgerin und eines jeden Bürgers unseres Landes. Wir alle haben die Chance, die Aufgabe, ja vielleicht sogar die Verpflichtung, sie zu stützen und ihre Werte aktiv im Alltag zu leben und zu verteidigen", so der Bürgermeister vor den Gästen, zu denen auch Besucherinnen und Besucher aus Halle an der Saale gehörten.