Stadt Meckenheim würdigt das Ehrenamt
Bürgermeister Sven Schnieber zeichnet verdiente Bürgerinnen und Bürger mit der Ehrennadel aus
Einen ausgezeichneten Abend erlebte der Ratssaal im Meckenheimer Rathaus, als Bürgermeister Sven Schnieber die Ehrennadel der Stadt Meckenheim an drei Ehrenamtlerinnen und einen Ehrenamtler verliehen hatte. Dr. Brigitte Kuchta, Bettina Muermann und Dr. Uwe Petersen erhielten das Abzeichen für ihre persönliche Leistung. Renate Burdak nahm die Ehrennadel stellvertretend für die treuesten und verdientesten ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Seniorenhauses St. Josef und der Hausgemeinschaften St. Elisabeth freudig entgegen.
„Sie stehen für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die sich für das Gemeinwohl Meckenheims einbringen und sich als stille Baumeisterinnen und Baumeister unserer Gesellschaft hervortun“, würdigte Sven Schnieber die herausragende Leistung. „Als Bürgermeister ist es für mich eine Premiere, vor allem aber eine besondere Ehre, mich am Internationalen Tag des Ehrenamtes bei Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz herzlich zu bedanken. Sie arbeiten zwar häufig im Hintergrund, doch wird Ihr Wirken im Zusammenspiel vieler Hände sichtbar. Sie sind es, die kulturelle Begegnungen ermöglichen, Jugendlichen Orientierung geben, Menschen in Not begleiten, Nachbarschaftshilfen organisieren oder sich in anderer Form für unser Stadtleben verdient machen. Sie gehören Vereinen an, übernehmen Verantwortung in der Freiwilligen Feuerwehr und anderen Hilfsdiensten, fördern Kultur und Umweltschutz, arbeiten für Stiftungen, Initiativen und in der Jugendarbeit und sind zur Stelle, wenn kranke und ältere Mitmenschen Hilfe benötigen“, zählte der Bürgermeister auf und betonte: „Ihr Einsatz entspricht einer klaren Haltung: die Haltung der Verantwortung, der Menschlichkeit und der Bereitschaft, mehr zu geben, als genommen wird.“ Sven Schnieber sprach im festlichen Rahmen des Ratssaales von vortrefflichem bürgerschaftlichem Engagement, „das unsere Gesellschaft wie Fensterkitt zusammenhält und unsere Demokratie trägt.“
Bei der Verleihung der Ehrennadel an Dr. Brigitte Kuchta ging der Bürgermeister näher auf die vielen Verdienste der Geehrten ein. Ob in der Kindertageseinrichtung Neue Mitte, anschließend in der Gemeinschaftsgrundschule oder später am Konrad-Adenauer-Gymnasium, überall konnten die Einrichtungen auf ihr Engagement zählen. Gleiches trifft auf den Bürgerverein Meckenheim und den Meckenheimer Stadtmuseum und Kulturforum e.V. zu. Überdies ist sie Mitinitiatorin von „Meckenheim hilft“. Der Bürgermeister würdigte Dr. Brigitte Kuchta, die sich auch künstlerisch hervortut, als eine Meckenheimer Bürgerin, „die stets zur Stelle ist, wenn Hilfe benötigt wird – verlässlich, verbindlich, vorbildlich.“
Bettina Muermann begleitet sterbende Menschen und ihre Angehörigen auf der letzten Lebensreise. Diese ehrenamtliche Tätigkeit im Hospiz sei eine enorme Leistung, die nicht hoch genug einzuschätzen sei, so Sven Schnieber. „Mit Ihrem Einfühlungsvermögen lindern Sie Leid und schaffen Lebensqualität. Sie spenden Trost, geben Wärme und schenken Hoffnung, Respekt und Würde am Ende eines Lebens“, sagte der Bürgermeister. Darüber hinaus führt Bettina Muermann im Johanniter-Stift Meckenheim die Riege der „Grünen Damen“ an und bringt sich als solche selbst ein.
Als weiteren zu Ehrenden bat Sven Schnieber Dr. Uwe Petersen zu sich nach vorne. Dessen Name ist unzertrennlich mit der Tafel Rheinbach-Meckenheim verbunden. „Jenem Verein, für den Sie sich mit viel Herzblut, Tatkraft und organisatorischem Geschick eingesetzt und dem Sie lange Zeit von 2012 bis März 2025 vorgestanden haben“, konkretisierte der Bürgermeister und zählte bedeutende Meilensteine in der Ära Petersen auf. Den Geehrten lobt er als Ansprechpartner, Zuhörer, Motivator und Brückenbauer. „Sie haben die Tafel Rheinbach-Meckenheim entscheidend vorangebracht“, beglückwünschte Sven Schnieber Dr. Uwe Petersen.
Als „leuchtendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement“, so der Bürgermeister, nahm Renate Burdak die Ehrennadel stellvertretend für die treuesten Ehrenamtlichen des Seniorenhauses St. Josef und der Hausgemeinschaften St. Elisabeth entgegen. Mit Renate Burdak, Ingeborg und Kuno Härtenstein, Johanna Bramstedt, Rosemarie Keller, Susanne Kesseler, Margot Schulz, Brigitte Wolk und Gudrun Ellinger bringen sich neun der verdientesten Kräfte seit mehr als 20 Jahren im Seniorenhaus St. Josef für die Bewohnerinnen und Bewohner ein. Paul Brunke sowie Gabi und Rainer Köhler gehören zu den wichtigen Stützen in den Hausgemeinschaften St. Elisabeth – und das schon länger als zwei Jahrzehnte. „Ihr außergewöhnliches Engagement zugunsten unserer Seniorinnen und Senioren verdient unseren allergrößten Respekt“, dankte Bürgermeister Sven Schnieber den ausgezeichneten Ehrenamtlichen für „Ihre Zeit, Ihre Wärme und Ihre Menschlichkeit.“