Stadt Meckenheim stellt sich für Krisen besser auf

Weitere intensive Schulung der Stabsmitglieder

Führungskräfte und zuständige Mitarbeitende der Stadt Meckenheim haben den Krisenfall erneut geprobt und sich intensiv auf einen künftig möglichen Katastrophenfall beziehungsweise eine Großschadenslage vorbereitet. Im Rahmen des zweitägigen Seminars „Krisenmanagement für die administrativ-organisatorische Komponente von kreisangehörigen Städten und Gemeinden“ wurden theoretische Grundlagen vertieft und die praktische Herangehensweise geschult, um im weiteren Verlauf die erlernten Kompetenzen in einem simulierten Krisenfall anzuwenden.

Bild vergrößern: Die Seminarteilnehmenden sitzen auf ihren Stühlen und folgen dem im Raum stehenden Seminarleiter.
In dem Seminar vertieften die Teilnehmenden den Umgang mit einer Krisensituation und erweiterten ihre Kenntnisse.In dem Seminar vertieften die Teilnehmenden den Umgang mit einer Krisensituation und erweiterten ihre Kenntnisse.

Bürgermeister Sven Schnieber sprach im Anschluss von einer äußerst gewinnbringenden Schulung, insbesondere „weil uns die Abläufe und Prozesse im behördlichen Krisenmanagement noch bewusster gemacht wurden. Diese Veranstaltung, aber auch alle vorherigen und künftigen Seminare helfen uns, weitere Erkenntnisse zu erlangen, um in der Krise noch schneller und optimierter handeln zu können“, so Schnieber, der die Schulung eine „wichtige Investition in den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger“ nannte.

Die Teilnehmenden setzten sich aus Mitgliedern des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) und der Koordinierungsgruppe des Krisenstabes (KGS) zusammen. Während die KGS das Fundament der Krisenbewältigung bildet und die Arbeitsfähigkeit des SAE sicherstellt, werden im Stab für außergewöhnliche Ereignisse die hausinternen Aufträge formulierte und die Entscheidungen getroffen. Der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz als Leiter des SAE wertete die Schulung als vollen Erfolg, denn „im praktischen Teil wurde uns die Rollenverteilung noch einmal verdeutlicht und Werkzeug an die Hand gegeben, das wir im Ernstfall effektiv anwenden können.“ Weitere Seminare sollen folgen. „Es ist elementar, immer wieder den Katastrophenfall und damit die Abläufe und Handlungen durchzuspielen, damit wir für eine mögliche Krisensituation noch besser gewappnet sind“, bekräftige Wirtz. Schon zuvor hatten Mitarbeitende der Stadt Meckenheim verschiedene Schulungen und Fortbildungen durchlaufen, sodass das neuerliche Seminar eine sinnvolle Ergänzung mit aufbauendem Charakter darstellte.

Das Seminar wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe angeboten. Ulf Krüger erwies sich in diesem jüngsten Seminar erneut als kompetenter Leiter der Schulung, der die Teilnehmenden durch seine souveräne und sympathische Art mitzunehmen wusste. Unterstützt wurde er durch seine Kollegin Stefanie Schreiber.