Erfolgreiche Arbeit von Stadtverwaltung, Feuerwehr und Politik

Bezirksregierung Köln verlängert Ausnahmegenehmigung für die Freiwillige Feuerwehr

Im Meckenheimer Rathaus ist mit dem Bescheid der Bezirksregierung Köln ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk eingegangen. Das Schreiben beinhaltet die Verlängerung der Ausnahmegenehmigung von der Verpflichtung zur Errichtung einer ständig besetzten Feuerwache, gültig bis 6. September 2028. „Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht und zugleich eine Bestätigung der intensiven Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Feuerwehr und politischen Gremien. Alle Beteiligten haben viel Fleiß und Mühe investiert, um die Leistungsfähigkeit unserer Freiwilligen Feuerwehr unter Beweis zu stellen“, sagte Bürgermeister Sven Schnieber und bekräftigte: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, mit einer mehrheitlich freiwillig aktiven Feuerwehr den Brandschutz in unserer Stadt sicherzustellen.“

Bild vergrößern: Bürgermeister Sven Schnieber, der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim Fabian Althoff und der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz stehen vor dem Rathaus zwischen Weihnachtsbaum und Feuerwehrauto und halten den Bescheid in den Händen.
Freuen sich über das vorgezogene Weihnachtsgeschenk - die Verlängerung der Ausnahmegenehmigung, von links: Bürgermeister Sven Schnieber, der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim Fabian Althoff und der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz.

Bei ihrer Entscheidung berücksichtigte die Bezirksregierung insbesondere den Brandschutzbedarfsplan, den der Rat der Stadt Meckenheim am 6. September 2023 in seiner Sitzung einstimmig beschlossen hatte. Dieser impliziert einen umfangreichen Maßnahmenkatalog, der unter anderem Beschaffungen gemäß eines festgelegten Fahrzeugkonzeptes vorsieht. Baumaßnahmen wie der in Gang gesetzte Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Lüftelberg sind ebenso Bestandteil wie technische Erweiterungen, beispielsweise die Umstellung der Atemschutztechnik von Normaldruck auf Überdruck. Auch die weitere Stärkung der Tagesalarmbereitschaft in der Stadtverwaltung, zum 1. Januar 2026 sind dies insgesamt 14 Beschäftigte in Rathaus, Jungholzhalle und Mosaik-Kulturhaus, findet Berücksichtigung.

Die bislang gültige Ausnahmegenehmigung war zum 31. Dezember 2024 ausgelaufen. Mit ihrem Schreiben vom 11. Dezember 2024 konnte die Stadtverwaltung eine Fortsetzung der Ausnahmegenehmigung im laufenden Genehmigungsverfahren erzielen. Nun erfolgt seitens der Bezirksregierung die Verlängerung bis 6. September 2028.