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Gelebte Inklusion im Rathaus

Stadt Meckenheim eröffnet sehbehinderter Praktikantin neue Berufsperspektiven

Die Stadtverwaltung Meckenheim ist eine attraktive Arbeitgeberin, die auch Menschen mit Handicap neue Berufsperspektiven bietet. Das erlebt aktuell Inge Zimmer. Die 38-Jährige absolviert - trotz ihrer Sehbehinderung - ein Praktikum im Rathaus und nutzt damit eine große Chance, sich ihrem Ziel anzunähern. „Ich strebe den allgemeinen Arbeitsmarkt an“, sagt Inge Zimmer, die eigentlich für die Bonner Werkstätten der Bonner Lebenshilfe arbeitet.

Das Bild zeigt Inge Zimmer und Susanne Zwicker vor dem Computer
Konturen und Farben kann Inge Zimmer, hier mit Susanne Zwicker am Bildschirm, erkennen.

Beim Gesprächstermin mit Holger Jung, Erster Beigeordneter und damit auch Personaldezernent der Stadt Meckenheim, zeichnet sich ab, dass die Stadt Meckenheim mit diesem Engagement nicht nur die Mitarbeiter durch zusätzliche Arbeitskräfte entlasten möchte, sondern auch den Inklusionsgedanken unterstützen will. „Als Arbeitgeber müssen wir die Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen anpassen. Dazu benötigen wir auch ein direktes Feedback“, so Jung.

Seit vier Wochen führt Inge Zimmers Weg morgens statt in die Bonner Werkstätten in das Rathaus der Apfelstadt am Siebengebirgsring in den Fachbereich Bildung, Kultur und Sport. Bei ihrem Gang ins Büro profitiert die Praktikantin von der Barrierefreiheit des modernen Verwaltungsgebäudes. Leitlinien am Boden geben die Richtung vor. Die Stimme im Aufzug hilft ihr ebenso wie die erhabene Struktur der Bedienknöpfe. Ein großer roter Punkt auf der Zimmertür markiert ihren Arbeitsplatz. „Durch eine Krankheit bin ich zwar seit dem 22. Lebensjahr sehbehindert. Farben und Strukturen kann ich aber erkennen“, berichtet sie.

Eine Mobilitätstrainerin des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hatte zuvor mit ihr die Strecken zum und im Rathaus einstudiert. Auch der Arbeitsplatz wurde ergänzt: unter anderen um einen Scanner und die Computeranwendung Jaws. Dieses Programm liest Texte und wandelt sie in Sprache um, so dass die junge Frau schon Schülerlisten erstellen, Vereinsdaten abgleichen, Internetrecherche betreiben und Dokumente für das Stadtarchiv digitalisieren konnte. Die barrierefreie Homepage der Stadt Meckenheim www.meckenheim.de erweist sich dabei als hilfreich. Über sie erfährt sie dank Jaws mehr von der Apfelstadt und Verwaltung. Sogar die Bilder werden erklärt. „Einzig das Aufsperren der Zimmertür hat anfangs Probleme bereitet, bis ich begriffen habe, dass der Schlüssel quer einzuführen ist“, schmunzelt Inge Zimmer.

In der Stadtverwaltung ist sie mit ihrem freundlich-offenen Wesen schnell angekommen. Gemeinsame Mittagspausen in der sogenannten Treffzone gehören zum täglichen Ritual. Hier stößt die Praktikantin auf ihre direkten Kollegen und Mitarbeiter anderer Fachbereiche. „Eine sehr angenehme Atmosphäre herrsche dort - wie überall im Rathaus“, strahlt die Flerzheimerin: „Meine Kollegen sind äußerst hilfsbereit und freundlich. Ich habe mich hier sofort willkommen und bestens aufgenommen gefühlt.“ Dieses Kompliment gibt Susanne Zwicker gerne zurück. „Frau Zimmer ist eine wertvolle Unterstützung und hat sich bei uns prima integriert“, lobt die Leiterin des städtischen Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport.

Der Kontakt zwischen Praktikantin und Praktikumsstelle ist über das Forum „Wir für Inklusion“ entstanden, ein Zusammenschluss von Vertretern verschiedener Einrichtungen und Vereine, Betroffenen und Interessierten. Auch die Stadt Meckenheim beteiligt sich an den regelmäßigen Treffen. „Wir möchten als Kommune anderen Arbeitgebern Mut machen, körperlich eingeschränkten Menschen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben. Darüber hinaus ist es wichtig zu zeigen, dass sich für Personen mit Handicap berufliche Türen öffnen können“, unterstreicht Holger Jung die Bedeutung, als attraktiver Arbeitgeber allen Bürgern Berufsperspektiven aufzuzeigen. Zum Abschluss des Gesprächs verkündet der Personaldezernent freudig die Verlängerung des Praktikums um weitere vier Wochen.