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Meckenheim lebt aktive Integration vor

Drei Projekte zeigen exemplarisch das beispielgebende Engagement

Die Stadt Meckenheim engagiert sich vehement in der Integrationsarbeit. Drei von insgesamt zwölf Projekten wurden jüngst im feierlichen Rahmen vorgestellt. Annerose Heinze als Dezernentin für das Kommunale Integrationszentrum (KI) war eigens aus dem Kreishaus in Siegburg nach „Kinder-City“ gereist und zeigte sich begeistert von den Angeboten. Zuvor hatten sich Bürgermeister Bert Spilles und der Erste Beigeordnete Holger Jung mit Annerose Heinze und der KI-Leiterin Antje Dienstühler im Rathaus getroffen, um die aktuelle Situation und die einzelnen städtischen Projekte zu erörtern.

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Machten sich vor Ort ein Bild von der Integrationsarbeit, von links: Holger Jung, Erster Beigeordneter, Ewald Auel, stellvertretender Schulleiter der Theodor-Heuss-Realschule, Bürgermeister Bert Spilles, die KI-Dezernentin Annerose Heinze und Antje Dienstühler, Leiterin des KI.

In der so genannten Flüki-Gruppe Meckenheim finden Kinder aus Flüchtlingsfamilien vor dem Schuleintritt und ihre Familien Angebote, die niederschwellig und interkulturell ihre sprachliche sowie soziale Integration und Identität fördern. Das Projekt wird bedarfsorientiert umgesetzt und mit der städtischen Jugendhilfe wie dem vorhandenen Netzwerk laufend koordiniert. Folglich kann jedes Kind auch in Bezug auf eine mögliche Traumatisierung professionelle Unterstützung erfahren. Die Angebote finden in flexiblen, offenen Gruppen statt, so dass laufend Kinder/Eltern mit Kindern, die durch die Förderung bereits fit für die Kindertageseinrichtung beziehungsweise Schule sind, dorthin wechseln können. Diese fließende Struktur ermöglicht eine sehr individuell gestaltete Verweildauer.

Die Gruppe von bis zu fünf Kindern wird mit ein bis zwei qualifizierten Betreuungskräften geleitet. Sie verfügen über Erfahrung mit Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache in der Kinderbetreuung. Durchführender Träger ist der Deutsche Familienverband NRW. Seine Diplom-Sozialpädagogin Angelika Vielmetter steht für die fachliche Anleitung und Begleitung des Projektes zur Verfügung.

Das Konzept nimmt die Kinder in ihrer Entwicklung mit. Die Vermittlung von Sprache und sozialen Handlungsfeldern ist integraler Bestandteil. In spielerischen, die Kreativität fördernden Situationen wird der Nachwuchs aufgefangen und nimmt beiläufig die sprachliche Lernförderung auf. Auch die Eltern, vornehmlich die Mütter erfahren Unterstützung. Beratungsangebote für Flüchtlinge/Migranten werden erläutert. Der Familienverband legt großen Wert darauf, den Eltern die Bedeutung der möglichst optimalen Vermittlung der elterlichen Muttersprache bei gleichzeitiger Sprachförderung in der Zweitsprache Deutsch zu vermitteln. Festgestellte dringliche Förderbedarfe aufgrund erkennbarer Defizite der Kinder werden unmittelbar mit der Jugendhilfe der Stadt Meckenheim und den relevanten Akteuren kommuniziert.

Gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Sieg hat die Stadt Meckenheim vor einem Jahr eine Eltern-Kind-Gruppe für Flüchtlingsfamilien ins Leben gerufen. Wöchentlich an drei Vormittagen besuchen Eltern und deren Kinder, die bisher keinen Kindergartenplatz haben, diese Gruppe. Die Stadt Meckenheim bringt sich mit der sozialpädagogischen Fachkraft Ulrike Arndt ein. Das Katholische Bildungswerk stellt die Räumlichkeiten sowie eine altersgerechte Ausstattung zur Verfügung.

Ziel ist es, in Deutschland ankommende Kinder mit ihren Eltern sofort aufzufangen und im Zuge dessen erste deutsche Sprachkompetenzen zu vermitteln. Den Eltern bietet sich unter anderem die Möglichkeit, Kontakte zu finden und Erfahrungen auszutauschen.

Der Tag der Gemeinschaft an der Theodor-Heuss-Realschule (THR) am Meckenheimer Schulcampus war das dritte Projekt, das an dem Tag vorgestellt wurde. Alle drei fünften Klassen hatten sich im Oktober von Todenfeld aus zu Fuß auf den Weg zum Naturfreundehaus in Berg gemacht. Kommunikation, Teamarbeit, aber auch der Umgang mit Konflikten und die Entwicklung von Lösungen waren gefragt. Schließlich galt es, den Zielort anhand bestehender Anzeigentafeln selbst zu finden. Schulsozialarbeiterin Antje Hodapp hatte gemeinsam mit dem Sozialpädagogen Daniel Weber das Konzept, das diverse vertrauensstärkende Gruppenspiele beinhaltete, entwickelt.