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Weniger Kosten, weniger CO2:

Stadt Meckenheim optimiert
Straßenbeleuchtung gleich doppelt

Knapp 50 Prozent weniger Energieverbrauch, CO2-Ausstoß und somit auch Kosten wird die neue Straßenbeleuchtung im rheinischen Meckenheim künftig verursachen. Unter dem Titel „Optimierung der Straßenbeleuchtung der Stadt Meckenheim“ wird dank durchdachter Planung und energieeffizienten Beleuchtungssystemen jetzt kräftig gespart.

„Meckenheim hat ein weit verzweigtes Versorgungsnetz“; erklärt Pia-Maria Gietz, Werkleiterin der Stadtwerke Meckenheim. In ihren Aufgaben- und Verantwortungsbereich fallen unter anderem auch die insgesamt 5.000 Außenleuchten der Stadt. Schon vor längerer Zeit wurde erkannt, dass speziell in diesem Bereich erheblicher Handlungsbedarf besteht: „In Meckenheim wurden vor Jahrzehnten Kugelleuchten bestückt mit Quecksilberdampflampen aufgestellt“, erinnert sich Gietz. „Beide Komponenten stehen nicht gerade für ein Höchstmaß an Energieeffizienz.“ Von Experten ließ sie etwaige Möglichkeiten zur Modernisierung der Anlage ausloten. Dabei wurden mehrere Denkansätze verfolgt, wobei die erarbeiteten Vorschläge von der Veränderung der Einschaltdauer über den Austausch der Leuchtmittel bis hin zum Abbau einzelner Lichtpunkte reichten. Letztlich entschied man sich für den Komplettaustausch der Leuchten, denn „in den Berechnungen kamen hier Energieeinsparung, Kostenreduzierung und CO2-Verminderung in Gegenüberstellung zu den Investitionskosten auf ein optimales Ergebnis.“

In drei Bauabschnitten machten sich die Meckenheimer an die Modernisierung ihrer Straßenbeleuchtung. Der erste Abschnitt wurde zum Jahreswechsel 2007/2008 realisiert, der zweite Schritt folgt, nachdem der Stadt ein positiver Fördermittelbescheid des Bundes im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative zugegangen ist, in den kommenden Wochen. Die Stadt Meckenheim erhält durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages Fördermittel in Höhe von 196.557 Euro.

Hinsichtlich des dritten Bauabschnitts erfolgte die Beteiligung am Bundeswettbewerb „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Leider gehörten die Stadtwerke Meckenheim nicht zu den Preisträgern. Dennoch geht der dritte Bauabschnitt in die weitere Planungsphase.

In den beiden ersten Baumaßnahmen werden die Kugelleuchten gegen moderne und optisch ansprechende Oberlichtlaternen des Arnsberger Leuchtenherstellers Trilux getauscht. „Dieses Modell hat den Vorteil einer sehr effizienten Lichtlenkung“, erklärt Wolfgang Balg, Trilux-Industrievertreter. „Sie erzielen mit geringeren Lampenwattagen und somit geringerem Stromeinsatz einen weitaus höheren Wirkungsgrad.“ Dieser schlägt sich auch in den nüchternen Zahlen nieder: Pro Jahr werden nach Abschluss des zweiten Bauabschnitts knapp 650.000 Kilowattstunden eingespart, was einer jährlichen Kostenreduzierung von gut 92.000 Euro entspricht. Insgesamt werden Jahr für Jahr 45 Prozent der Kosten eingespart. Auch der Umwelt kommt die Umrüstung zu Gute: „In den ersten beiden Bauabschnitten hat die alte Anlage pro Jahr knapp 1,2 Tonnen CO2 in die Umwelt gepustet“ so Balg. Durch die Umrüstung werden davon 55 Prozent eingespart. Diese Einsparungen werden neben der Verwendung von hocheffizienten Optiken vor allem durch die technische Ausstattung erreicht. „Die alten Leuchten waren mit ‚stromfressenden’ 80-Watt-Quecksilberdampflampen ausgestattet“, erläutert Balg. „Jetzt sorgen jeweils zwei 24-Watt-Kompaktleuchtofflampen mit elektronischen Vorschaltgeräten für die Beleuchtung.“ In bestimmten Straßen soll außerdem die Lampenleistung herunter gefahren werden : „Die Leuchten können dank der intelligenten Elektronik auch mit nur einer Lampe betrieben werden“; so Balg. Eine nicht ganz einfache Entscheidung, wie auch der Leuchtenspezialist weiß: „Wichtig ist vor allem, dass die Stadt trotz Energieeinsparungen und Kostenreduzierung ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommt.“ Daher wird nur in festgelegten Straßen und nur in der Zeit von 24 bis 4 Uhr eine der beiden Kompaktleuchtstofflampen ausgeschaltet.
Bleibt die Frage nach den Investitionen: „Natürlich entstehen durch die Umrüstung auch Kosten“, so Gietz. „Nach unseren Berechnungen amortisiert sich die neue Anlage aber bereits nach 16 Jahren.“ Neben den Kostenvorteilen und dem Umweltaspekt bringt die neue Oberlichtlaterne aber auch weitere Vorteile mit: sie hat eine weitaus geringere Anlaufzeit, springt also schneller an, sie zieht dank ihrer Lichtfarbe weniger Insekten an und verringert so den Reinigungsaufwand und ist zudem weniger anfällig gegen Vandalismus.

Neben der deutlichen Energie- und Kosteneinsparung und der Schonung der Umwelt schätzt Bürgermeister Bert Spilles noch einen weiteren Punkt: „Die neue Oberlichtlaterne sieht mit ihrem modernen Design einfach schicker aus als die alten Kugelleuchten und wertet unser Stadtbild gehörig auf!“