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Ausstellung zur Geschichte des jüdischen Friedhofs in Meckenheim

"Ein Friedhof ist das Langzeitgedächtnis der Lebenden und Verstorbenen"

Im „Meckenheimer Jahr der Spurensuche“ hat sich das Stadtarchiv Meckenheim gemeinsam mit dem Heimatverein Meckenheim e.V. auf die Suche von Spuren zur Geschichte des jüdischen Friedhofs begeben. Das Ergebnis wird bis zum 16. Juli 2010 in einer Ausstellung im Caritashaus, Kirchplatz 1, gezeigt. Großer Dank gilt hier besonders Ingrid Sönnert vom Archiv der Stadt Meckenheim, die über die normale Arbeit hinaus mit großem Engagement und Tatkraft diese Ausstellung geschaffen hat. Die in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Familienbildungswerk im Rhein-Sieg-Kreis und dem Caritasverband Rhein-Sieg e.V. gestaltete Ausstellung wurde von Meinolf Schleyer vom Heimnatverein Meckenheim e.V. und Bürgermeister Bert Spilles eröffnet.

Ausstellungseroeffnung Haus Des Lebens Gruppenbild

Die Macher und Organisatoren der Ausstellung "Haus des Lebens-Die Geschichte des jüdischen Friedhofs in Meckenheim": (v.l.n.r.) Annegret Kastorp, Anne Schmidt-Keusgen, Karl-Joseph Hummels, Bert Spilles, Meinolf Schleyer und Ingrid Sönnert

Schleyer führte die über 150 Bürger und Interessierten durch die Eröffnungsveranstaltung. Die Ausstellung sei ein Meilenstein der Arbeit des Heimatvereins.
Spilles fasste in seiner Rede zusammen, dass diese Ausstellung zweierlei präsentiere:

  • sie zeige zum Ersten eine kaum bekannte Facette jüdischer Kultur und
  • sie lade zum Zweiten zu einem Gang durch einen Teil der Meckenheimer Geschichte ein. Die Quintessenz beider Teile heiße: Die jüdische Kultur sei ein wesentlicher Bestandteil der Meckenheimer Geschichte. Die Ausstellung mache diese Geschichte sichtbar. Sie erzähle vom Leben und Sterben der Juden, die hier zuhause waren -"Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte" sagt Heinrich Heine. Sie seien jedoch nicht nur Orte der Vergangenheit, sondern "Häuser der Ewigkeit", Orte der ewigen Ruhe. Der jüdische Friedhof spiegele das Leben der darauf Ruhenden wider, das Leben der Einzelnen wie das Schicksal ihrer Gemeinde.
     

Den Eröffnungsvortrag „Das Langzeitgedächtnis der Meckenheimer Juden - oder Die wechselvolle Geschichte des jüdischen Friedhofs seit 1711“ hielt Dr. Karl-Joseph Hummel, Direktor der Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn. Er spannte den Bogen zu den kürzlich Ausstellungseroeffnung Haus Des Lebens Buergermeister Und Dr.jpgverlegten Stolpersteinen des Künstlers Gunter Demnig. Die Erinnerung gehöre zur jüdischen Form des Glaubens. Und ein Friedfhof sei das Langzeitgedächtnis der Lebenden und Verstorbenen, so Hummel.

Jeder jüdische Friedhof spiegelt das Leben seiner Gemeinde wieder, ihre Vergangenheit wird aufbewahrt. Jüdische Friedhöfe bergen das Auf und Ab der jüdisch-deutschen Geschichte – ihre zerstörerischen Phasen ebenso wie das blühende Leben. Sie sind Orte erfahrbarer Geschichte. Gezeigt werden die einzelnen Grabsteine mit einer Übersetzung der hebräischen Inschriften sowie Hintergrundinformationen zu den Familien, die auf dem Friedhof begraben sind. Anhand von Dokumenten und Erläuterungen wird die Geschichte des Friedhofs seit seiner ersten Erwähnung 1711 dargestellt.

Bei der Eröffnung wurde nochmals daraufhin gewiesen, dass während der Ausstellungszeit zur Ausstellungseroeffnung Haus Des Lebens In Der Ausstellungvertiefenden Information folgende Veranstaltungen stattfinden:

  • Dienstag, 15. Juni, 19.30 Uhr, „Die jüdischen Familien in Meckenheim und der Voreifel“, Vortrag von Dr. Heinrich Linn, Caritashaus, Kirchplatz 1
  • Mittwoch, 16. Juni, 11 Uhr, Führung durch die Ausstellung „Haus des Lebens. Die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Meckenheim“. 15 Personen, Anmeldungen bis 14. Juni bei Meinolf Schleyer Tel. 5710
  • Mittwoch, 23. Juni, 19 Uhr, Trauerrituale und Bestattungstraditionen der Juden im Rheinland. Vortrag mit Bildern. Mit Gabriele Wasser, Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Kultur der Juden der Rheinlande e.V., Caritashaus, Kirchplatz 1
  • Mittwoch, 30. Juni, 11 Uhr, Führung durch die Ausstellung „Haus des Lebens. Die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Meckenheim“, 15 Personen, Anmeldungen bis 28. Juni bei Meinolf Schleyer Tel. 5710
  • Mittwoch, 30. Juni, 19 Uhr, „Die Tante mit der Synagoge im Hof. Aus dem Leben rheinischer Landjuden“. Filmvorführung zur Ausstellung mit Erläuterungen zu rheinischen Landjuden von Ingrid Sönnert M.A., Caritashaus, Kirchplatz 1